Natur & Aktiv Trekking

10 Goldene Trekking-Regeln

Zehn Goldene Trekking-Regeln
Wer sich beim Trekking an die zehn Goldenen Regeln hält, bekommt ein gelungenes Outdoor-Erlebnes

Am 1. Mai 2018 hat die neue Saison bei Trekking Schwarzwald begonnen. Bis zum 31. Oktober könnt ihr wieder nach Buchung auf unserem Portal in den sechs Trekking-Camps in Naturpark und Nationalpark übernachten. Damit auch in eurem Sinne alles perfekt läuft, haben wir zusammen mit dem Nationalpark die „Zehn Goldenen Trekking-Regeln“ zusammengestellt.

Im vergangenen Jahr lief alles problemlos. Die vielen naturbegeisterten Trekker haben die Plätze sauber und ohne Schäden hinterlassen – vielen Dank und Kompliment an alle, die das Angebot genutzt haben!

In einer Umfrage haben wir allerdings herausgefunden, dass ein Teil der Trekker mit falschen Erwartungen losgezogen ist. „Einige haben das Gewicht ihres Rucksacks oder die Streckenlänge unterschätzt, andere haben die Höhenmeter nicht berücksichtigt“, berichtet unsere Trekking-Projektmanagerin Lilli Wahli.

Die zehn Goldenen Trekking-Regeln

„Deshalb möchten wir mit den Zehn goldenen Trekking-Regeln darauf aufmerksam machen, dass eine gute Vorbereitung das A und O ist“, erklärt Naturpark-Geschäftsführer Karl-Heinz Dunker. Und das ist prompt auch die erste Regel. Die Regeln hängen an den Toilettenhäuschen der Trekking-Camps aus. Hier sind sie alle:

1. VORBEREITUNG IST DAS A UND O

Ihr steigt nicht auf den Mount Everest, dennoch ist eine gute Vorbereitung und Planung der Tour wichtig.

2. FIT UNTERWEGS

Der Schwarzwald ist Deutschlands höchstes Mittelgebirge. Ihr solltet die Streckenlänge,
die Höhenmeter und das Gewicht eures Rucksacks realistisch einschätzen.

3. AUSRÜSTUNG? CHECK!

Weniger ist oft mehr. Packt für eure Tour nur das Nötigste ein. Aber vergesst nichts Wichtiges!

4. HUNGER & DURST

Nehmt ausreichend Verpflegung und vor allem genügend Wasser mit.

5. SONNE, STURM UND REGEN

Das Wetter im Schwarzwald kann schnell umschlagen. Informiert euch unmittelbar vor der Tour über die aktuelle Wettervorhersage.

6. DER WEG IST DAS ZIEL

Alle Camps sind nur zu Fuß zu erreichen. Lasst deshalb euer Auto auf einem Wanderparkplatz stehen und bestreitet eure Tour „per pedes“.

7. BITTE NICHT SO WILD

Wildes Campen ist verboten. Bitte nutzt nur die vorgegebenen Übernachtungsplätze. Im Naturpark sind sie mit Hackschnitzeln eingeebnet, im Nationalpark mit Holzplattformen.

8. RESPEKTIERT DIE NATUR

Ihr seid zu Besuch im Wald. Lasst euch darauf ein und nehmt Rücksicht auf Tiere, Pflanzen und andere Menschen. Wer auf den Wegen bleibt und seinen Vierbeiner anleint, macht alles richtig!

9. BRANDGEFÄHRLICH

Im Sommer kann es richtig heiß und trocken werden. Beachtet deshalb die aktuelle Waldbrandgefahr. Ab Warnstufe 3 gibt es (leider) kalte Küche.

10. ES IST EUER MÜLL

Bitte nehmt euren Abfall wieder mit. Hinterlasst im Wald nichts außer euren Fußabdrücken.

Schnell buchen – die Nachfrage ist hoch

Das Interesse an den Trekking-Plätzen ist bereits jetzt überaus groß: Mehr als 200 Buchungen sind seit Mitte März in der Naturpark-Geschäftsstelle eingegangen. Für ausländische Gäste haben wir die Buchungsplattform in der Winterpause auf Englisch übersetzt. In allen Camps gibt es zudem in der neuen Saison Gästebücher, in die Trekker ihre Erfahrungen eintragen können.

Pro Camp sind drei Zelte à maximal drei Personen erlaubt. Wer bucht, bekommt mit der Bestätigung die Wegbeschreibung für die „letzte Meile“. Denn eine Wegbeschilderung zu den Trekking-Camps gibt es nicht. Es soll ja bei der Waldeinsamkeit bleiben. 😉

Einzigartig im Nationalpark Schwarzwald

Auch im Nationalpark ist man auf die neue Saison vorbereitet: Die Camps Erdbeerloch, Bösellbach und Seibelseckle sind hergerichtet, Feuerholz und Feuerschale stehen bereit. „Wir freuen uns auf naturverbundene Trekker, die wie in der vergangenen Saison wieder Rücksicht auf die Tiere und Pflanzen nehmen“, sagt Nationalpark-Ranger Lukas Schmidt. Der Nationalpark Schwarzwald ist der einzige Nationalpark in Deutschland, in dem das Übernachten auf Trekking-Plätzen erlaubt ist.

(Fotos: Jochen Denker/Naturpark)

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