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Helft mit, schädliche Klimagase einzusparen:

beim Frühstück, Mittagessen, Abendbrot

Die Herstellung von Lebensmitteln verursacht große Mengen schädlicher Klimagase

Mit ein paar Tricks könnt ihr aber ganz einfach dazu beitragen, das Klima zu schützen. Wichtig sind die beiden Faktoren Regionalität und Saisonalität.

Wenn Lebensmittel regional erzeugt werden, müssen sie nicht so weit transportiert werden. Das spart Energie und ist gut für das Klima.

Saisonalität auf dem Teller beachten

Das bedeutet, nur das Obst und Gemüse zu essen, das bei uns gerade reif ist.

Wir sind zwar gewöhnt, dass im Supermarkt alle Obst- und Gemüsesorten das ganze Jahr verfügbar sind. Allerdings können reife Erdbeeren bei uns beispielsweise nur in der Zeit von Mai bis September geerntet werden.

Den Rest des Jahres müssten sie im beheizten Gewächshaus angebaut werden oder sie werden aus wärmeren Ländern nach Deutschland geschickt. Das verursacht mehr als zehnmal so viel schädliche Klimagase.

Welches Obst und Gemüse gibt es gerade saisonal?

Nur wenige von uns wissen noch, welches Obst und Gemüse bei uns zu welcher Jahreszeit wächst. Dabei gibt es selbst im Winter leckere Gemüsesorten.

Grünkohl, Rosenkohl, Feldsalat, Chicorée und Lauch werden im Rheintal auch während der Wintermonate angebaut und können frisch geerntet werden.

Außerdem gibt es Gemüse aus der Region, das sich über mehrere Monate gut lagern lässt und trotzdem frisch bleibt. Dazu gehören Kartoffeln, Kürbisse und Karotten.

Jetzt im April kommen der erste Spargel und junger Spinat dazu und auch Radieschen und Rhabarber lassen sich schon ernten.

Wann welches Obst und Gemüse im Freiland oder Gewächshaus reif ist und welches Gemüse gut gelagert werden kann, könnt ihr in einem Saisonkalender nachsehen.

Regionales Obst und Gemüse aus dem Naturpark

Wer ganz sicher sein will, saisonale und regionale Produkte zu beziehen, sollte direkt beim Erzeuger, also beim Bauern, einkaufen. Das kann entweder direkt auf dem Hof oder auf Wochenmärkten sein. Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord arbeiten wir eng mit kleinen Landwirtschaftsbetrieben, Hofläden und Märkten zusammen. Auf der Homepage des Naturparks könnt ihr herausfinden, wo es in euerer Nähe die Möglichkeit gibt, regionale Produkte direkt beim Erzeuger einzukaufen.

In Bäume umrechnen

Jeder Baum entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums klimaschädliches CO2, das er im Holz bindet. Deshalb ist es wichtig, unsere Wälder, z.B. den Schwarzwald, gesund zu erhalten.

Fabio Fuchs rechnet für jeden seiner Klimatipps aus, wie viele kg CO2 ihr damit einsparen könnt. Damit ihr es euch besser vorstellen könnt, rechnet er auch aus, wie viele Bäume ihr sonst pflanzen müsstet, um der Erdatmosphäre dieselbe Menge an CO2 zu entziehen.

 

 

*Faustregel zur Berechnung: Eine 3 Meter hohe Buche mit einem Stammdurchmesser von 5 cm hat ca. 0,01 m3 Holz (soviel, wie kleingeschreddert in einen 10-Liter-Eimer passen würde), das ca. 10 kg CO2 bindet.

Wenn ihr täglich regional und saisonal esst, könnt ihr im Jahr bis zu 180 kg CO2 einsparen. Um dieselbe Menge an CO2 zu binden (der Erdatmosphäre also wieder zu entziehen) müsstet ihr 18 Bäume* pflanzen.