Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Zu seinem 175-jährigen Jubiläum hat sich unser Partner, die BOAR Distillery in Bad Peterstal-Griesbach, etwas ganz Besonderes ausgedacht: Zum vielfach prämierten Gin gesellt sich ein Kräuterlikör, der es in sich hat: der "Caliber 1844". In sich hat er es aber nicht nur, was seine Ingredienzien betrifft, sondern auch seine...

Was für ein Caliber!

Zu seinem 175-jährigen Jubiläum hat sich unser Partner, die BOAR Distillery in Bad Peterstal-Griesbach, etwas ganz Besonderes ausgedacht: Zum vielfach prämierten Gin gesellt sich ein Kräuterlikör, der es in sich hat: der „Caliber 1844“. In sich hat er es aber nicht nur, was seine Ingredienzien betrifft, sondern auch seine Vorgeschichte.

Ein Kaliber ist nicht nur ein Durchmesser bei Schusswaffen, sondern damit bezeichnet man auch die Statur eines Pferdes oder früher in der Jägersprache einen besonders kapitales Stück Wild. Doch was hat das mit einem Kräuterlikör namens „Caliber 1844“ zu tun? „Zu unserem 175sten Geburtstag haben wir uns auf der Suche nach einem Jubiläumsgetränk intensiv mit unserer Geschichte beschäftigt“, holt Hannes Schmidt aus, zusammen mit Markus Kessler und Torsten Boschert Geschäftsführer unseres Partners BOAR Distillery in Bad Peterstal-Griesbach. „Wir führen die Brennerei in der sechsten Generation. Und einer von Markus‘ Vorfahren, Andreas Kessler und seine Frau Franziska, haben im 19. Jahrhundert schon einmal einen Likör mit dem Namen ‚Badisches Caliber‘ hergestellt. Sie haben Kirschwasser mit Beeren und Kräutern angesetzt.“

Der Name „Caliber“

Warum dann aber „Caliber“? Schmidt erzählt die Geschichte weiter: „Andreas Kessler war Jagdreviersleiter und Jäger. Und er führte den Brauch ein: Wer auf einer Jagd das größte ‚Kaliber‘, also den kapitalsten Hirsch oder die größte Wildsau geschossen hatte, bekam eine Flasche von dem Kräuterlikör. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre der Name ‚Badisches Caliber‘.“ Die Historie gibt aber noch mehr her: Als kein Geringerer als Kaiser Wilhelm I. mit seiner Gemahlin im Jahr 1876 nach Bad Peterstal zu einer Bäderkur kam – seine Frau Franziska feierte dort auch ihren 65. Geburtstag -, erhielt er als Begrüßungsgeschenk ein solches Badisches Kaliber.

Neues Rezept auf Gin-Basis – was sonst?

„Das fanden wir als Teil unserer Geschichte so originell, dass wir es wagten, den Namen wieder zu verwenden. Allerdings fragten wir uns anfangs, ob man ein Produkt wirklich „Caliber“ nennen kann. Aber es ist eben ein Teil unserer Historie und schließlich ist Markus Kessler auch Jäger. Es passt einfach zu uns.“ Das ursprüngliche Rezept auf Kirschwasserbasis, auf das die Brenner im Archiv gestoßen sind, war offenbar nicht mehr vollständig. „Es hätte auch geschmacklich nicht zum heutigen Zeitgeist und auch nicht zu uns gepasst“, fügt Schmidt hinzu. „Deshalb haben wir diesen Kräuterlikör auf Gin-Basis kreiert.“

Das Jubiläumsjahr läuft noch bis Oktober

Der Name des Jubiläumslikörs „Caliber 1844“ enthält das Gründungsjahr der Brennerei. Aber das war den drei Gin-Experten nicht genug. „Wir mazerieren den Gin so, wie er mit 86 Prozent aus der Brennblase kommt, mit 18 Beerensorten und 44 Kräutern“, erklärt Schmidt. So bringen sie das Gründungsdatum (1. Oktober) 1844 doppelt zum Ausdruck. Das angesetzte Destillat wird schließlich gefiltert und noch einige Zeit in Eichenfässern gelagert – wie lange, gehört zum Rezeptgeheimnis. „Aber nicht zu lange, sonst nimmt der Likör die Fassnote an“ verrät Schmidt. „Das Holz soll ihn nur abrunden.“

Natürlich wird noch das gute Peterstaler Quellwasser hinzugefügt, bis der Likör einen Alkoholgehalt von 35 Prozent hat. Die Barrique-Fässer sind einzeln nummeriert und tragen die Namen von Schwarzwaldorten wie „Allerheiligen“ oder „Mummelsee“. Fassnummer und Fassname finden sich auf jeder Flasche auf dem rückseitigen Etikett. Höchste Qualität und Exklusivität gehören nun mal zur BOAR Distillery. Nicht umsonst ist der BOAR Gin zum besten Gin und zur besten klaren Spirituose der Welt gewählt worden. Solche Erfolge wünschen wir auch dem Caliber 1844.

Sehr individuell

„Er ist eigentlich ein ganz untypischer Kräuterlikör“, beschreibt ihn Hannes Schmidt. „In der Nase ist er sehr beerig, man nimmt Preiselbeeren, schwarze Johannisbeeren, Holunder und Waldhimbeeren wahr. Auf der Zunge kommen dann die Kräuter zum Ausdruck – ein sehr komplexer Geschmack aus der Vielfalt von Kräutern und Beeren. Man kann den Caliber 1844 sehr gut pur trinken, als Aperitif oder Digestif, man muss ihn nicht kühlen. Er geht aber auch auf Eis, mit Orangensaft oder mit Tonic Water – es gibt kaum Grenzen.“

Tja, danke für die Beschreibung, aber da hilft nur eins: Probieren! Den Caliber 1844 – und natürlich den weltbesten Gin – gibt’s im Online-Shop der BOAR Distillery oder im Handel.

(Fotos: BOAR Distillery)

20.08.2020

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