Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Neuer Naturpark-Partner corthum Jetzt ist die Zeit zum Pflanzen und Aussäen. Gerade in diesen Zeiten, in denen die meisten zu Hause bleiben (müssen), nehmen sich viele Menschen die Zeit, sich intensiv um ihren Garten zu kümmern. Neben Blumen, Sträuchern, Samen brauchen sie dazu Erde und Pflanzensubstrate. Und die liefert in bester, naturverträglicher...

Neuer Partner corthum - Erde gut, alles gut!

Jetzt ist die Zeit zum Pflanzen und aussäen. Gerade in diesen Zeiten, in denen die meisten zu Hause bleiben (müssen), nehmen sich viele Menschen die Zeit, sich intensiv um ihren Garten zu kümmern. Neben Blumen, Sträuchern, Samen brauchen sie dazu Erde und Pflanzensubstrate. Und die liefert in bester, naturverträglicher Qualität unser neuer Partner corthum aus Marxzell.

Die corthum Nordschwarzwald GmbH unterstützt großzügig unsere Naturparkarbeit, denn „der Naturpark passt zu unserer Denkweise“, wie Nick Burkhardt, Mitglied der Geschäftsleitung, sagt. „Wir wollen uns in gleicher Weise für nachhaltiges Handeln und für Investitionen in die Region einsetzen, um sie zu erhalten und zu entwickeln.“ Deshalb bezieht corthum auch die meisten Rohstoffe aus dem Schwarzwald – Rinde, Holzfasern, Kompost, mineralische Bestandteile – und verarbeitet sie zu einer breiten Palette von Produkten wie Blumen- und Pflanzerde, Rindenmulch, Substrate für jeden privat- oder landschaftsgärtnerischen Zweck. Auch die Kundschaft – Landschaftsgärtner, Kommunen oder Privatleute – stammen vorwiegend aus der Region. corthum beliefert Kunden hauptsächlich im Schwarzwald und im übrigen Baden-Württemberg, zum Teil aber auch in den angrenzenden Bundesländern und im Elsaß.

Nachhaltig ohne Torf

Ein sehr bedeutendes Qualitätsmerkmal für corthum ist, dass fast alle seine Produkte frei von Torf sind. Denn Torf wird in Mooren abgebaut. Und die sind zum einen empfindliche Biosphären. Zum anderen sind sie überproportional wichtige Speicher von Kohlendioxid (CO2). Bei Abbau und Verarbeitung von Torf entweicht das CO2 in die Atmosphäre und schädigt das Klima. Nur drei Prozent der Erde sind von Mooren bedeckt. Sie speichern aber mehr CO2 als alle Wälder des Planeten zusammen. Und das sollte so bleiben.

Drei Produktgruppen für jeden gärtnerischen Zweck

Das kleine mittelständische Unternehmen hat neben seinem Stammsitz in Marxzell noch ein ein weiteres Erdenwerk in Herbolzheim, die corthum Breisgau GmbH. Gegründet wurde die Firma von Burkhardts Großvater Werner Schönthaler, Geschäftsführer ist sein Onkel Uwe Schönthaler. „Das ist ein reiner Familienbetrieb, und das soll auch so bleiben“, sagt Burkhardt. Der Name corthum setzt sich aus zwei Bestandteilen lateinischer Wörter zusammen: cortex für Rinde und humus für Erde. Die insgesamt rund 35 Mitarbeiter produzieren jährlich zirka 400.000 Kubikmeter Fertigprodukte in drei Produktgruppen. Da sind zum einen die landschaftsgärtnerischen und technischen Substrate wie zum Beispiel Baumsubstrate für den Gartenbau in Städten oder Dachbegrünungssubstrate. Die zweite Produktgruppe sind Rindenmulchprodukte, in unterschiedlichen Rindesorten und Körnungen. corthum kauft die Rohrinden als Rohstoff bei vielen Sägewerken fast ausschließlich im Schwarzwald auf. Zur dritten Produktgruppe gehören die gärtnerischen Erden, hochwertige Pflanz- und Blumenerden, nach bewährter Rezeptur in Gärtnerqualität für Blühpflanzen in Hobbygärten, Balkonkästen oder auf Gräbern.

Wasserspeicher sind gefragt

Die Rohstoffe für die Erden, Mulche und Substrate sind teils organischer, teils mineralischer Natur. „Heute in Zeiten längerer, trockenerer Sommer braucht es Erden und Substrate, die Wasser speichern“, erklärt Burkhart. „Deshalb mischen wir unter anderem poröses Lavagestein und Lavasand oder Ziegelsplitt unter.“ corthum arbeitet auch, zum Beispiel in Bayern, mit Mischwerken – regionalen Kooperationspartnern – zusammen, die mit seinen angelieferten Rohstoffen nach seinen Vorgaben Substrate vor Ort mischen und ausliefern. Pflanzerde zum Beispiel erzeugt corthum vor allem aus eigens hergestelltem, gütegesichertem Rindenhumus (fermentierter, kompostierter Rindenmulch) mit weiteren organischen (Kompost) und mineralischen (Sand) Zumischungen. Der Fermentations-Prozess vom frischen fein abgesiebten Rindenmulch bis zum fertig verotteten Rindenhumus dauert sieben bis neun Monate. Dabei werden die großen langen Humusmieten mehrmals umgeschichtet.

Kostenlose Heizwärme

Wie nachhaltig das Unternehmen agiert, demonstriert Corthum auch mit seiner einmaligen Humusheizung. Ein Glas- oder Gewächshaus für Veranstaltungen wird mit der Fermentationswärme der Humushäufen – der so genannten „Mieten“ – beheizt. Unter diesen sind im Asphalt Wasserleitungsschlaufen verlegt. Der fermentierte bis zu 70 Grad heiße Rindenhumus erwärmt das Wasser auf mindestens 30 Grad. Das warme Wasser wird in die Fußbodenheizung des Glaushauses gepumpt, das so ganzjährig beheizt werden kann. Eine Zusatzheizung ist überflüssig. Energiekosten: null. Lediglich Strom für die Pumpe wird benötigt.

(Fotos: Jens Arbogast, corthum, pixabay)

7.4.2020

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