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Biene & Co.: More than honey

Filmplakat "More than honey"

Ihr kennt ja alle unser Projekt „Blühender Naturpark“. Um zu verstehen, warum es so wichtig für uns alle ist, dass es wieder mehr Flächen mit Wildblumenwiesen gibt, hier ein paar Facts:

  1. Ein Drittel von allem, was wir essen, gäbe es nicht ohne Bienen
  2. Ihre Bestäubungsleistung ist viele Milliarden Euro wert
  3. Bienen sind unsere wichtigsten Nutztiere neben Rindern und Schweinen

Und Bienen brauchen – genau wie zahllose andere Insekten, schlicht Abwechslung auf dem Teller. Und diese Abwechslung fehlt. Denn:

  • Es gibt immer weniger Nahrung durch Versiegelung von Flächen: jährlich verschwinden mehr als 7% der Naturwiesen
  • Es gibt immer mehr Flächen mit intensiver Landwirtschaft und Monokulturen: hier verhungern Bienen, da es Jahreszeiten ohne Blüten weit und breit gibt
  • Wiesen werden zu oft gemäht (muss ja „ordentlich“ aussehen…): viele Blumen kommen so gar nicht erst zum Blühen

Magerwiesen, die wenig gedüngt und gemäht werden, sind hingegen das Paradies für Bienen – das nämlich führt zu großer Artenvielfalt.

Einstein soll gesagt haben: Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus. Lasst es nicht so weit kommen! Helft dem Projekt auf die Sprünge und wählt den „Blühenden Naturpark“ zum Viotop 2017!

Ein grandioser Film zum Thema und nach wie vor aktuell ist übrigens „More than honey“ von Markus Imhoof aus dem Jahr 2012. Hier seht ihr den Trailer:

Und in der Mediathek vom Bayerischen Rundfunk findet ihr zurzeit den ganzen Film, der am 4. Oktober 2017 im BR ausgestrahlt wurde – also schnell anschauen!

Übrigens: Wenn ihr mal schauen wollt, was die Schwarzwald-Bienen neben ihrer wichtigen Bestäubungstätigkeit noch so alles an Produkten möglich machen, schaut mal hier.

Bild: Ausschnitt aus dem Filmplakat zu „More than honey“

Kommentar

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  • Ja, sehr vieles wird absolut unterschäzt was Tiere alles gutes für unsere Lebensqualität tun. Auch wir Kleinbauern auf dem Kupferberg in 77776 Schapbach sorgen uns darum, doch das Verhältniss bei uns ist super… nur 12 Häuser doch da gibt es aktuell noch viele Katzenbesitzer, 3 Imker, 2 Rinderhalter, 3 Hühnerställe, 1 Dammwildgehege, 1 Hasenstall und auch noch Hunde sind hier zuhause. Also… das Wolftal ist bekannt als „Tal der Tiere“ aber hier zeigt sich, das der Kupferberg ganz klar mehr Tiere als Menschen beherbergt. Von den wilden Tieren wie Fledermäuse, Insekten, Vögel, Rehe, Hasen, Füchse, Kröten, Wildschweine, Dachse und weitere mehr mal ganz abgesehen. Ein Naturpark, ein Nationalpark oder ein Biosphärengebiet kann vielleicht noch vieles mehr aber ganz ehrlich; Bauern und vor allem auch Klein- und Nebenerwerbslandwirte, egal mit welchen Tieren oder Produkten leisten seit sehr vielen Jahrzehnten Basisarbeit für alle Menschen zur Produktion von gesunden Lebensmitteln. Ganz regional, saisonal und vor allem frisch und preiswert.